Andreas Dohrn liest „Die Verfassung Der Allmende“ am 08.08.18 um 19:00

Lesung am 08.08.2018  Andreas Dohrn liest Elinor Ostrom.
19:00 Uhr im Social Impact Lab,  Weißenfelser Straße 65h, 04229 Leipzig.

[ BPB Bundeszentrale für politische Bildung ] „Geht es um nachhaltige Ressourcenverwaltung, wird gerne die „Tragik der Allmende“ ins Feld geführt: Eigennutz führe zur Übernutzung von Gemeingü­tern.“  Ostromund und  Andreas Dohrn zeigen, dass es auch anders geht.
Manchmal sind es Theorien, die den Fortschritt im Denken blockieren. Eine der vielen Barrieren in einer erstaunlichen akademischen Karriere erlebte Elinor Ostrom schon als Doktorandin. Als die motivierte junge Frau 1960 ein erstes Stipendium erhalten hatte, monierten Mitglieder im Finanzkomitee ihrer Fakultät, es handele sich um eine “ Verschwendung knapper Ressourcen“, wissenschaftliche Stipendien an Frauen zu vergeben. Deren Berufung auf eine Professur sei unwahrscheinlich. Ein historischer Irrtum! Die Grenzgängerin Elinor Ostrom erhielt 2009 als erste Frau den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften, in Anerkennung für ein Lebenswerk, das sich der Organisation von Kooperation widmet. Die Preisträgerin habe erkannt, verkündete das Nobelkomitee, dass Menschen „häufig raffinierte Mechanismen“ der Entscheidungsfindung und Regeldurchsetzung erfunden hätten, um „drohende Interessenkonflikte“ im Umgang mit Gemeingütern zu entschärfen, jenseits von Staat und Markt.[1]

„Mit Andreas Dohrn als Mitbegründer der „Kontaktstelle Wohnen“ ( www.kontaktstelle-wohnen.de ) und der solidarischen Wohnungsgenosssenschaft „Sowo Leipzig eg“ ( https://sowo-eg.de ) finden wir Antworten auf die in Leipzig drängender werdende Frage, welche Varianten es zu einem kapitalistischen Wohnungsmarkt gibt. Der historisch alte Ansatz der „Allmende“ ( z.B. in Schweizer Bergdörfern, wo seit dem Mittelalter die lebenswichtigen Weiden gemeinschafltich bewirtschaftet werden ) könnte eine gute Lösungs-Option sein, um in Leipzig auf dem Wohnungsmarkt alle Menschen in allen Stadtteilen inklusiv einbinden zu können …“

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Geier vino vino
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Foto Allmende : © Strassegger, 2013