Otto Herz 17.10.18 “Civil Courage” Lesung & Dialog um 19 Uhr

CIVIL-COURAGE. – ANSTAND. WIDERSTAND. AUFSTAND. –
Im Rahmen von „Zukunft Erinnern”
Pädagogisch-Politische Reden aus 50 Jahren:
mit Leiden-, nein: mit Freuden-schaf(f)t wieder gehalten.
So, wie zum Beispiel ’68 in München auf dem Königsplatz nach dem Attentat auf Rudi Dutschke, oder so, wie am Vorabend der Nacht, in der der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, George W. Bush, seine Verteidigungsrede für einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg vor 30.000 Menschen hielt. Nach dem Friedensgebet in der Nikolaikirche Leipzig: „Frieden ist nicht alles! – Aber ohne Frieden ist alles nichts!“ (Willy Brandt)

IP-Dialog Lesungen – Nicht nur so fördern wir den Austausch zwischen Menschen, direkt und ungefiltert.
Lassen Sie uns das gemeinsame Vorlesen wiederentdecken.
Ein Kontrapunkt zum digitalen Space. Spannend, ob des sich einlassen könnens.
Unbekannten im Themenraum begegnen.
Blinddate nicht nur mit der Literatur.

Die Vita des Vorlesers, Dialog Verführers:

“1965 legte Otto Herz das Abitur als Industriestipendiat der Heiner- und Walter-Freudenberg-Stiftung[1] und Präsident des Schülerparlamentes an der Odenwaldschule ab und studierte anschließend Psychologie, Pädagogik, Philosophie und Theologie in Hamburg und Konstanz[2].

In Hamburg wurde Herz Initiator der Aktion „Student in die Betriebe“. In den Jahren 1967/68 arbeitete er als stellvertretender Vorsitzender des Verbandes Deutscher Studentenschaften (VDS) und wurde Mitglied der SPD.

Von 1970 bis 1980 war er Mitarbeiter von Hartmut von Hentig beim Aufbau der Laborschule und des Oberstufen-Kollegs an der Universität Bielefeld. Otto Herz war seit Mitte der 70er Mitglied im gesamtverantwortlichen Trägerverein der Odenwaldschule und trat 2010 nach dem erneuten öffentlichen Bekanntwerden des OSO-Mißbrauchsskandales aus. 1980 bis 1982 arbeitete er als Bundesvorsitzender der Gemeinnützigen Gesellschaft Gesamtschule (GGG) und von 1981 bis 1984 als letzter „Oberleiter“ der Hermann-Lietz-Schule, dem Gründungsinternat der Deutschen Landerziehungsheime.

1985 ging Herz als wissenschaftlicher Mitarbeiter ans Institut für Interkulturelle Erziehung und Bildung der Freien Universität Berlin. 1987 nahm er eine Tätigkeit am Landesinstitut für Schule und Weiterbildung in Soest auf, verantwortlich für das Projekt „Gestaltung des Schullebens und Öffnung von Schule“ (GÖS), für COMED e. V., den Verein zur Förderung von Community-Education. 1991 war er, mit Wolfgang Tiefensee, Mitbegründer der Nachbarschaftsschule[3][4] in Leipzig, einer der zwei sächsischen Schulversuche. Er war Leiter der Arbeitsstelle „Praktisches Lernen“ der Universität Dortmund und von 1993 bis 1997 Mitglied im Geschäftsführenden Bundesvorstand der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Vorstandsbereich Schule. Danach machte er Wahlkampf für den Oberbürgermeister von Leipzig, Wolfgang Tiefensee. Seit 1998 ist er freiberuflich tätig.

Im Jahr 2000 rief er die Stiftung zur Förderung der Civil-Courage ins Leben. Die gemeinnützige Stiftung fördert die politische Bildung zur Entwicklung der persönlichen Urteilskraft und der politischen Handlungsfähigkeit.

Otto Herz verfasst Fachartikel, hält Vorträge und engagiert sich in zahlreichen Schul- und Bildungsprojekten. Er ist Schirmherr und Unterstützer der Vereinsinitiative Schüler Helfen Leben e. V. Er bezeichnet sich selbst als antiautoritär und lehnt das in Deutschland herrschende Schulsystem als ungerecht ab.

Otto Herz ist mit der Pädagogin Ulla Dolt-Herz verheiratet und lebt und arbeitet in Bielefeld und Leipzig (Alte Handelsschule) und ist Vater einer Tochter.”

Quelle :
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Otto_Herz

Ort: Diesmal sind wir Gäste in Otto Herz Refugium in der
Alten Handelsschule, Giesser Str. 75, Leipzig.

Auch diesmal wird uns die Weinhandlung Geier Vino Vino,
Demmeringstrasse 34, Leipzig
unterstützen und im Gegenzug
Ihre Weine, Getränke und Fingerfood
anbieten. Wir danken.