Wo landet das Flüchtlingsgeld letztendlich – bei Deutschen.

Gastbeitrag von Alexander von Witzleben, Brüssel, Belgien. [ GvN ] wir danken dem  anerkannten Europaexperte Alexander von Witzleben, Brüssel, für seinen Beitrag.

„Es geht um Steuerflüchtlinge! Die hauen mit Geld ab, während Flüchtlinge, die Geld vom Staat bekommen, dies zum allergrößten Teil zum Nutzen deutscher Empfänger ausgeben. Der supersparsame Schäuble wurde mit der Flüchtlingswelle gezwungen, mehr Geld auszugeben als er wollte. Das wirkte wie ein Konjunkturprogramm, denn das deutsche Sozialprodukt stieg 2016 um 0,5% stärker als es ohne die Flüchtlingshilfe gewesen wäre.

Wenn Geringverdiener, wie es Flüchtlinge meistens sind, Geld ausgeben, dann wirkt das konjunkturfördernd: der Bauunternehmer baut Unterkünfte (muss mehr Leute anstellen), die Supermärkte verkaufen mehr (müssen mehr Leute einstellen, ebenso wie die Produzenten von Lebensmitteln) und auch Bekleidungsgeschäfte, Die Telekomfirmen verdienen genauso wie Banken, Vermieter, Versicherungen und Gebrauchtwagenhändler. Dort landet das Flüchtlingsgeld letztendlich, nämlich bei Deutschen. Mehr Polizisten wurden angestellt, Sozialarbeiter, Lehrer, Hausmeister, Busfahrer, Abfallentsorger und Wachleute.

Und das zahlt sich aus: Immerhin 300 000 von der 1 Million, die 2015 zu uns kamen, arbeiten inzwischen sozialversicherungspflichtig. Jeder, der so arbeitet, steigert das Bruttosozialprodukt und zahlt mit seinen Steuern die Anfangshilfe zurück. Mehr noch helfen sie mit ihren Beiträgen zur Sozialversicherung die Renten der kinderfaulen Deutschen zu sichern. Meistens jung, werden sie noch lange einzahlen.

Im Übrigen gab es immer Flüchtlingsströme in Deutschland: 7,5 Mio nach 1945 und seit 1948 2 Millionen aus der DDR in die BRD. Diese Flüchtlinge haben sich immer nützlich gemacht, wie bereits die preußischen Könige Zehntausenden von protestantischen Hugenotten eine neue Heimat gaben. Sie bauten das Wissenschaftswesen in Preußen aus und dienten sogar in der preußischen Armee.

Danke zu sagen, ist nicht Art der #AFD – Wer andere für seine eigenen Probleme verantwortlich macht, ist so stark von Neid regiert, dass er nicht mehr die Fakten sieht, obwohl diese durchaus zu seinem Vorteil sein können.“