4 Thesen, warum Manager kein EnMS einführen

These 1: Niemand ist für den Bereich Energie verantwortlich

Beschaffungskosten, Personalkosten etc. werden durch das Controlling erfasst, durch das Management in ihren Auswirkungen auf das Unternehmensergebnis beobachtet und ständig im Hinblick auf die Erträge optimiert.

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Warum lenkt man den Blick so wenig auf den ständig steigenden Kostenfaktor Energie und vergibt keine entsprechende Verantwortung  

These 2: Energiekosten werden als Fixkosten betrachtet

Selten werden die Energiekosten als, mit eigenen Mitteln, optimierbar betrachtet. Meist beschränken sich Unternehmen darauf, Rabatte bei Stromanbietern auszuhandeln, Sonderkonditionen für den Treibstoff der Firmenflotte auszuhandeln etc.

Warum begibt man sich in die Abhängigkeit von Lieferanten und hebt nicht die eigenen Potentiale?

These 3: Subsysteme innerhalb sich ändernder Unternehmensstrukturen sind undurchschaubar

Um Transparenz im Managementsystem zu erhalten, sind die Normen des Qualitätsmanagement, des Umweltmanagement und des Arbeitssicherheitsmanagement analog zueinander strukturiert. Gleiches gilt für die EnMS- Norm 50001.

Warum nutzt man nicht die Synergien, welche diese vereinheitlichte Struktur bietet, um ein Unternehmen effizienter zu führen und gleichzeitig gesellschaftliche Erwartungen, wie z.B. den Klimaschutz zu erfüllen?  

These 4: Mitarbeiter betrachten „ihre Prozesse“ als optimiert und begegnen weiteren Analysen skeptisch

Im Allgemeinen werden Prozesse, die dem Kontinuierlichen Verbesserungsprozess unterliegen, so lange als optimal betrachtet, bis eine Reklamation oder ein Unfall den Prozesseigner vom Gegenteil überzeugt. Niemand geht dann noch von einem Optimum aus.

Warum bindet man die Frage nach Energieeffizienz nicht einfach in diesen Kontinuierlichen Verbesserungsprozess ein?

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Ralf Zmiewski
Senior Consultant Qualitäts- Umweltmanagement
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