Kunst trifft Nachhaltigkeit 2017 – Ein Rückblick und Vorschau 2017

Dieser Artikel von Peter Hartmann wurde vorher auf  www.nachhaltiges-leipzig.de . veröffentlicht.  Alles begann mit einer Idee. Wie kann man Kunst mit Nachhaltigkeit zusammenbringen, um gemeinsam mit kreativen Ansätzen neuartige Stadtlösungen zu konzipieren? Wie kann man die Themen Energiewende, Stadtökologie oder regionale Selbstversorgung mithilfe künstlerischen Ausdrucksmitteln inszenieren, damit man Menschen dafür begeistern und sensibelisieren kann?

Somit begann  Peter Hartmann  gemeinsam mit Markus Kollotzek mit der Konzeption einer faszinierenden Ausstellungsidee.  Unter nachhaltige Projekte verstehen wir Programme, Initiativen und Personen jeglicher Art, die konsequent ökologisch vertretbare und auch innovative Technologien, Produkte, Lebensgemeinschaften und Stadtgärten umsetzen möchten. Das können Gründer, Absolventen, Professoren, Architekten aber auch Künstler sein.

dsc_0394-600x9021Für Einzelkämpfer ist es wichtig, tatkräftige Unterstützer zu finden. Aus diesem Grund werden wir in Zukunft regelmäßig Vernetzungsveranstaltungen durchführen, damit Menschen mit Ideen die Gelegenheit bekommen, ihre Vision in Form eines Kunstobjektes, eines Textes oder als Life Performance zu demonstrieren und sich gleichzeitig mit anderen Mitstreitern vernetzen können. Somit wurde der Slogan Kunst trifft auf Nachhaltigkeit geboren. Und der Anfang wurde gemacht. Am 17. und 18. April fand die erste Ausstellung im Haus des Kulturvereins Theatre Impermanent statt. Es handelt sich um ein Gründerzeithaus in Leipzig Lindenau, das ökologisch saniert und zu einem interessanten Veranstaltungsort umfunktioniert wurde.

In der ersten Etage befinden sich Galerieräume, im Erdgeschoss darunter die Bar mit dsc_04941-555x3701Veranstaltungsraum, das zum Zentrum des Geschehens wurde. Hier fand das Begleitprogramm mit Ideencafe und Vernetzungsabends statt. Neben der eigentlichen Vernissage am Freitag fand am Tag darauf das Vernetzungsevent für alle Leipziger Menschen, Organisationen, Initiativen  aus dem Bereich Nachhaltigkeit statt. Hier stellten sich Referenten aus den Bereichen Bionik, nachhaltige Kommunikation und Architektur mit ihren Projekten vor. Anschließend fanden Diskussionen und Vernetzungsgespräche statt. Florian Meyer zeigte eine beeindruckende Installation in Form einer ornamentaler Mauer mitten im Raum, bestehend aus kleinen, selbstgegossenen Betonsteinen mit unterschiedlichen Farben. Im kleinen Raum nebenan wurde ein Naturraum umgesetzt, versetzt mit Fragmenten vergänglicher Stadtutensilien. Stadt zeigt sich hier nicht als Kontrast, sondern selbst als Teil der Natur- ebenso vergäglich.

10658936_10207076426407926_6391782540798568867_o-600x4241Peter Hartmann zeigte in zwei Räumen gegenüber u.a. große Bilder mit dem Obertitel Utopische Stadtfragmente. Zu sehen war meine Serie von Arbeiten mit räumlich plastischen Strukturen, die auf bionische Wabenmuster und kristallähnliche Baukörper hinweisen. In der Mitte des Raumes stand erhöht ein kleines Stadtmodell. Im größten Raum wurde ein Gemeinschaftswerk umgesetzt, das von mir konzipiert wurde. Die Bionik City, eine pizarre Zukunftsstadt aus Holzplatten. Das Interessante an diesem Modell war, dass dieses auf mehreren Ebenen arrangiert war. Dahinter wurde eine Slideshow projeziert. Gezeigt wurden eine Abfolge von utopischen Stadtentwürfen unterschiedlicher Architekten.

Die IP-Dialog Gruppe  unterstützt auch  „Kunst trifft Nachhaltigkeit 2017“

„Kunst trifft Nachhaltigkeit 2017“  – Lust mit zumischen ?
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