Am Internationalen Tag der Demokratie am 15. September 2020 wird Otto Herz von 16:00-18:00 Uhr im Hörsaal Süd auf dem Campus Jahnallee einen Vortrag zu pädagogischen Herausforderungen der Institution Schule halten. Ein Thema, das insbesondere mit Blick auf die zunehmenden Integrations- und Inklusionsherausforderungen hoch aktuell ist. https://www.youtube.com/embed/LgSF_4sCvL0

Otto Herz wurde am Frühlingsanfang unter Tieffliegern 1944 in Weinheim/ Bergstraße geboren. Dass Lernen faszinierend sein kann, erfuhr er in der evangelischen Gemeindejugend. Und dann auf der Odenwaldschule. Herz studiert nach dem Abitur Psychologie, Pädagogik, etwas Philosophie, etwas Theologie – in Hamburg und Konstanz. In Hamburg wird er Initiator der Aktion “Student in die Betriebe”. 1967/68 war Otto Herz stellvertretender Vorsitzender des vds (verband deutscher studentenschaften). 1970 bis 1980 Mitarbeiter in der Universität Bielefeld.

Er ist beteiligt am Aufbau der Laborschule und des Oberstufen-Kollegs. 1980 bis 1982 Bundesvorsitzender der Gemeinnützigen Gesellschaft Gesamtschule (GGG) und von 1981 bis 1984 letzter “Oberleiter” der Hermann Lietz-Schule, dem Gründungsinternat der Deutschen Landerziehungsheime. Danach geht Herz als wissenschaftlicher Mitarbeiter ans Institut für Interkulturelle Erziehung und Bildung, Freie Universität Berlin. Ab 1987 wird er im Landesinstitut für Schule und Weiterbildung, Soest/NRW, tätig für das Projekt “Gestaltung des Schullebens und Öffnung von Schule” (GÖS), für COMED e.V., den Verein zur Förderung von Community-Education, und ist Leiter der Arbeitsstelle Praktisches Lernen, Universität Dortmund. 1993 bis 1997 Mitglied im Geschäftsführenden Bundesvorstand der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Vorstandsbereich Schule. Sabbatjahr in Calcutta und Darjeeling, Indien, in irischen Internaten und Wahlkampf für den Oberbürgermeister von Leipzig, Wolfgang Tiefensee. – Seitdem ist er freiberuflich tätig.

[ Quelle : https://de.wikipedia.org/wiki/Otto_Herz ]
“ 1965 legte Otto Herz das Abitur als Industriestipendiat der Heiner- und Walter-Freudenberg-Stiftung[1] und Präsident des Schülerparlamentes an der Odenwaldschule ab und studierte anschließend Psychologie, Pädagogik, Philosophie und Theologie in Hamburg und Konstanz[2].

In Hamburg wurde Herz Initiator der Aktion „Student in die Betriebe“. In den Jahren 1967/68 arbeitete er als stellvertretender Vorsitzender des Verbandes Deutscher Studentenschaften (VDS) und wurde Mitglied der SPD.

Von 1970 bis 1980 war er Mitarbeiter von Hartmut von Hentig beim Aufbau der Laborschule und des Oberstufen-Kollegs an der Universität Bielefeld. Otto Herz war seit Mitte der 70er Mitglied im gesamtverantwortlichen Trägerverein der Odenwaldschule und trat 2010 nach dem erneuten öffentlichen Bekanntwerden des OSO-Mißbrauchsskandales aus. 1980 bis 1982 arbeitete er als Bundesvorsitzender der Gemeinnützigen Gesellschaft Gesamtschule (GGG) und von 1981 bis 1984 als letzter „Oberleiter“ der Hermann-Lietz-Schule, dem Gründungsinternat der Deutschen Landerziehungsheime.

1985 ging Herz als wissenschaftlicher Mitarbeiter ans Institut für Interkulturelle Erziehung und Bildung der Freien Universität Berlin. 1987 nahm er eine Tätigkeit am Landesinstitut für Schule und Weiterbildung in Soest auf, verantwortlich für das Projekt „Gestaltung des Schullebens und Öffnung von Schule“ (GÖS), für COMED e. V., den Verein zur Förderung von Community-Education. 1991 war er, mit Wolfgang Tiefensee, Mitbegründer der Nachbarschaftsschule Leipzig[3][4], einer der zwei sächsischen Schulversuche. Er war Leiter der Arbeitsstelle „Praktisches Lernen“ der Universität Dortmund und von 1993 bis 1997 Mitglied im Geschäftsführenden Bundesvorstand der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Vorstandsbereich Schule. Danach machte er Wahlkampf für den Oberbürgermeister von Leipzig, Wolfgang Tiefensee. Seit 1998 ist er freiberuflich tätig.

Im Jahr 2000 rief er die Stiftung zur Förderung der Civil-Courage ins Leben. Die gemeinnützige Stiftung fördert die politische Bildung zur Entwicklung der persönlichen Urteilskraft und der politischen Handlungsfähigkeit.

Otto Herz verfasst Fachartikel, hält Vorträge und engagiert sich in zahlreichen Schul- und Bildungsprojekten. Er ist Schirmherr und Unterstützer der Vereinsinitiative Schüler Helfen Leben e. V. Er bezeichnet sich selbst als antiautoritär und lehnt das in Deutschland herrschende Schulsystem als ungerecht ab.

Otto Herz ist mit der Pädagogin Ulla Dolt-Herz verheiratet und lebt und arbeitet in Bielefeld und Leipzig (Alte Handelsschule) und ist Vater einer Tochter. „

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